Ein hoher Auftragswert bedeutet nicht automatisch einen guten Auftrag. Erst wenn Materialkosten, die eigene Arbeitszeit zum Stundensatz und Fahrtkosten abgezogen sind, zeigt sich der tatsächliche Gewinn – und ob sich der Aufwand gelohnt hat.
Formel: Gewinn = Auftragswert − (Materialkosten + Arbeitszeit × Stundensatz + Fahrtkosten)
Die Gewinnmarge setzt diesen Gewinn ins Verhältnis zum Auftragswert und zeigt, wie viel Prozent des Auftragswerts tatsächlich als Gewinn übrig bleiben.
Beispielrechnung
| Position | Betrag |
|---|---|
| Auftragswert | 2.500 € |
| Materialkosten | 400 € |
| Arbeitszeit (12 Std. × 45 €) | 540 € |
| Fahrtkosten | 60 € |
| Gesamtkosten | 1.000 € |
Gewinn: 2.500 € − 1.000 € = 1.500 € (Gewinnmarge 60 %). Dieser Auftrag lohnt sich bereits ab einem Auftragswert von 1.000 €.