Handwerk & KleingewerbeAuftragsgewinn berechnen: Lohnt sich dieser Auftrag?

Auftragsgewinn berechnen: Lohnt sich dieser Auftrag?

Der Gewinn eines Auftrags ergibt sich aus dem vereinbarten Auftragswert abzüglich Material-, Arbeits- und Fahrtkosten – erst danach weißt du, ob sich der Auftrag wirklich lohnt.

Zuletzt aktualisiert am 12.09.2026

Ein hoher Auftragswert bedeutet nicht automatisch einen guten Auftrag. Erst wenn Materialkosten, die eigene Arbeitszeit zum Stundensatz und Fahrtkosten abgezogen sind, zeigt sich der tatsächliche Gewinn – und ob sich der Aufwand gelohnt hat.

Formel: Gewinn = Auftragswert − (Materialkosten + Arbeitszeit × Stundensatz + Fahrtkosten)

Die Gewinnmarge setzt diesen Gewinn ins Verhältnis zum Auftragswert und zeigt, wie viel Prozent des Auftragswerts tatsächlich als Gewinn übrig bleiben.

Beispielrechnung

PositionBetrag
Auftragswert2.500 €
Materialkosten400 €
Arbeitszeit (12 Std. × 45 €)540 €
Fahrtkosten60 €
Gesamtkosten1.000 €

Gewinn: 2.500 € − 1.000 € = 1.500 € (Gewinnmarge 60 %). Dieser Auftrag lohnt sich bereits ab einem Auftragswert von 1.000 €.

Dein Auftrags-Gewinnrechner

Der mit dem Kunden vereinbarte Preis (netto).

Alle für den Auftrag eingekauften Materialien.

Std.

Tatsächlich für diesen Auftrag aufgewendete Stunden.

€/Std.

Dein Stundensatz – vorausgefüllt, falls du zuvor den Stundensatzrechner genutzt hast.

Kosten für An- und Abfahrt zu diesem Auftrag.

Unverbindliche Berechnung ohne steuerliche oder rechtliche Beratung. Für eine verbindliche Kalkulation wende dich an deine Steuerberatung.
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Häufige Fragen zum Auftragsgewinn

Wie berechne ich den Gewinn eines Auftrags?

Ziehe vom vereinbarten Auftragswert die Materialkosten, die Arbeitszeit multipliziert mit deinem Stundensatz sowie die Fahrtkosten ab. Was übrig bleibt, ist dein Gewinn. Der Rechner oben übernimmt diese Berechnung automatisch.

Ab welchem Auftragswert lohnt sich ein Auftrag?

Ein Auftrag deckt seine Kosten, sobald der Auftragswert mindestens die Summe aus Material-, Arbeits- und Fahrtkosten erreicht (Break-even). Erst darüber hinaus entsteht tatsächlich Gewinn.

Warum ist die Gewinnmarge aussagekräftiger als der reine Gewinnbetrag?

Ein hoher Gewinnbetrag bei sehr hohem Auftragswert kann trotzdem eine niedrige Marge bedeuten. Die Gewinnmarge in Prozent macht Aufträge unterschiedlicher Größe vergleichbar.