Handwerk & KleingewerbeMaterialaufschlag berechnen für Handwerker

Materialaufschlag berechnen für Handwerker

Der Verkaufspreis für Material ergibt sich aus deinem Einkaufspreis zuzüglich eines Aufschlags, der Bestellung, Lagerhaltung, Transport und Gewährleistung abdeckt.

Zuletzt aktualisiert am 19.09.2026

Material einfach zum Einkaufspreis weiterzureichen kostet Geld: Bestellaufwand, Transport zur Baustelle, Lagerhaltung, Verschnitt und Gewährleistung sind damit nicht abgedeckt. Ein Aufschlag auf den Materialpreis gleicht das aus.

Formel: Verkaufspreis = Materialkosten + (Materialkosten × Aufschlag ÷ 100)

Beispielrechnung

PositionBetrag
Materialkosten (Einkauf)250 €
Aufschlag20 %
Verkaufspreis300 €

Aufschlagsbetrag: 250 € × 20 % = 50 €. Verkaufspreis: 250 € + 50 € = 300 €.

In Deutschland sind Materialaufschläge im Handwerk üblich und rechtlich unproblematisch, solange sie nicht versteckt, sondern in Angebot bzw. Rechnung transparent ausgewiesen werden.

Dein Materialaufschlag-Rechner

Dein Einkaufspreis für das Material (netto).

%

Üblich sind 10–25 %, je nach Materialart und Aufwand.

Unverbindliche Berechnung ohne steuerliche oder rechtliche Beratung. Für eine verbindliche Kalkulation wende dich an deine Steuerberatung.
Nächster Schritt

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Häufige Fragen zum Materialaufschlag

Wie viel Materialaufschlag ist im Handwerk üblich?

Je nach Gewerk und Materialart sind 10–25 % üblich. Bei aufwendiger Beschaffung, Sonderanfertigungen oder hohem Lagerrisiko kann der Aufschlag auch deutlich höher liegen.

Darf ich Material mit Aufschlag weiterverkaufen?

Ja. Ein Materialaufschlag ist im Handwerk üblich und rechtlich unproblematisch, solange er transparent im Angebot bzw. in der Rechnung ausgewiesen wird und nicht als reiner Materialpreis ausgegeben wird.

Was deckt der Materialaufschlag ab?

Typischerweise Bestellaufwand, Transport, Lagerhaltung, Verschnitt/Bruch und einen Teil des Gewährleistungsrisikos – Kosten, die beim reinen Einkaufspreis nicht enthalten sind.