Pauschalpreis: Planungssicherheit für den Kunden
Ein Pauschalpreis gibt dem Kunden von Anfang an Planungssicherheit – unabhängig davon, wie lange die Arbeit tatsächlich dauert, trägst du als Betrieb das Risiko von Verzögerungen oder unerwartetem Mehraufwand. Dafür kannst du bei effizienter Arbeit die Marge behalten.
Stundenlohn: fair bei unklarem Aufwand
Beim Stundenlohn zahlt der Kunde genau das, was tatsächlich an Arbeitszeit anfällt. Das ist fair bei Aufträgen, deren Umfang vorher schwer abzuschätzen ist – etwa Fehlersuche oder Reparaturen –, kann beim Kunden aber Unsicherheit über die Gesamtkosten auslösen.
Faustregel
- Pauschalpreis eignet sich, wenn Arbeitsumfang und Material klar planbar sind, zum Beispiel bei einer Neuinstallation nach Plan.
- Stundenlohn eignet sich, wenn der Aufwand vorab schwer einzuschätzen ist, etwa bei Reparaturen, Fehlersuche oder Sanierung im Bestand.
- Eine Mischform – Pauschalpreis mit definiertem Stundenkontingent, darüber hinaus Stundenlohn – kombiniert Planungssicherheit mit Absicherung gegen Mehraufwand.
Für beide Modelle gilt: Ein realistischer Stundensatz ist die Grundlage jeder Kalkulation – auch ein Pauschalpreis im Angebot sollte auf einer ehrlichen Stundenschätzung basieren, damit am Ende die Marge stimmt.